Service für Kommunikation & Arbeitgebermarken

»Viva la Kommunikation« – Die Ausstellung der Werbung und Wirtschaftskommunikation im Nordwesten

Mit mehr als 1.200 Besuchern zur Vernissage am 10. Mai 2012 feierte die Ausstellung im Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen, einen fulminanten Start. Rund 100 Profis aus der Branche, von der Full-Service-Agentur über Designer, Fotografen, Coaches, Model-Agenturen, Druckereien und Filmer bis hin zu Gästen aus den Niederlanden, sind der Einladung des Kommunikationsverbandes Nordwest gefolgt und zeigen ihre Best Cases. Die Exponate stehen unter Leitfragen, die Marketingentscheidern in der Wirtschaft Anknüpfungspunkte für ihre Arbeit liefern – damit steht »Viva la Kommunikation« erklärtermaßen im Zeichen des Dialogs zwischen Kommunikationsprofis und Auftraggebern.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 15. Juli 2012.

http://www.facebook.com/Kommunikationsverband.Nordwest

http://www.wwh-bremen.de/index.php?mod_katalog_id=219&page_id=6&language=de

Employer Branding oder geht’s auch einfacher?

Wie viel Theorie und Modelle braucht die Markenentwicklung wirklich? Diese Frage stelle ich mir im Moment bei der Vorbereitung eines Workshops zum Thema Markenwerte. Natürlich gehört es für Berater zum guten Ton, die neusten Moden der Markentheorie zu kennen. Aber sind diese theoretischen Konstrukte nützlich für den praktischen Einsatz? Oder entwickelt es sich im Prozess nicht oft so, dass Unternehmen akademisch ihre Leitbilder, Ideale und Mission Statements definieren und am Ende stehen vage und blumige austauschbare Worthülsen?

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»Der Mitarbeiter als Botschafter des Unternehmens«

In der dritten Veranstaltung aus unserer Reihe „Moin Moin, liebe Fachkräfte!“ ging’s um die Menschen, die mit ihren Gesprächen das Bild eines Unternehmens vor allem in der Bewerber-Öffentlichkeit mitgestalten. Und um den erheblichen Machtzuwachs, den diese von der Unternehmenskommunikation nicht gesteuerte Öffentlichkeitsarbeit durch Web 2.0 und Social Media gewinnt. Der Fakt alleine ist nichts Neues, aber der Blick in den Alltag, wie Unternehmen damit umgehen, falls sie damit umgehen, ist interessant und zum Teil auch erhellend.

Mit hmmh multimediahaus AG und HEC team neusta waren zwei Unternehmen dabei, deren Innovationspotential sicher außer Frage steht. Um so spannender war es zu sehen, wie gerade diese Firmen im Wettbewerb um die hochbegehrten Fachkräfte ihre Stärken formulieren und zur Anwendung bringen. Nicht von ungefähr standen mit Nina Rademacher (hmmh) und Dr. Thorsten Haase (HEC) zwei dialogorientierte, unterhaltsame Vortragende am Pult und führten mit Charme und aufschlussreichen Anekdoten durch Ihre Präsentationen und ihre spezielle Sicht auf das Thema Employer Branding. Die Social Media Maßnahmen spielten dabei eine zum Teil überraschend kleine Rolle neben den konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Unternehmenskultur und der Lebensqualität der Mitarbeiter – was im Sinne der Authentizität nur gut ist.

Dass am Ende des Abends der harte Kern der Diskutierenden nur mühsam von den Schließzeiten des Gewölbekellers im Wagenfeld Haus überzeugt werden konnten, gehört zu den Besonderheiten dieses speziellen Ortes: in den anschließenden Gespräche bei Wein und Selters kommen die Vortragsbesucher und die Vortragenden oft intensiv in Kontakt und stellen meist nach kurzer Zeit überraschende Gemeinsamkeiten fest.

Das jedenfalls ist die Beobachtung nach inzwischen drei Abenden „Moin Moin, liebe Fachkräfte“.

Herzlichen Dank an dieser Stelle ein weiteres Mal an Sonja Pösel, Innovationsmanagerin der WFB, und an das Wagenfeld Haus für die Gastfreundschaft und das tolle Ambiente.

„Moin Moin, liebe Fachkräfte!“ ist eine Veranstaltungsreihe des Kommunikationsverbandes Nordwest in Kooperation mit Komfactum. Verantwortlich für die Konzeption und Organisation: Kerstin Sprock, Komfactum.

 

 

 

 

 

Employer Branding Veranstaltung mit Vorträgen

Eine Veranstaltung des Kommunikationsverbands Nordwest in Kooperation mit Komfactum und Vorträgen mit Nina Rademacher, hmmh multimediahaus AG, Dr. Thorsten Haase, HEC und Kerstin Sprock.

Mitarbeiter als Botschafter des Arbeitgebers

Employer Branding für die Bindung und Gewinnung von Fachkräften

Dienstag, 20.09.2011, 18:00 Uhr, Ort: Wilhelm Wagenfeld Haus –  Am Wall 209, 28195, Eintritt: 5 Euro, Anmeldung: sprock@kv-nordwest.de Weiterlesen »

Die besten Jobportale – Testergebnisse

Über 1600 Jobportale ringen in Deutschland um die Aufmerksamkeit der begehrten Fachkräfte. Welche Jobbörsen und Suchmaschinen schneiden in diesem Wettbewerb besonders gut ab? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn neben der Nutzungshäufigkeit der Job-Interessenten und Unternehmen spielen auch die Zufriedenheit, die Ergebnisqualität eine Rolle.

Das Institute for Competitive Recruiting (ICR), Cross Pro Research und Profilo haben sich in ihrem Test „Deutschlands beste Jobportale“ dieser Frage angenommen und stellen die Ergebnisse der Studie auf ihrer Webseite in Auszügen zur Verfügung. Hier eine Zusammenfassung mit überraschenden Ergebnissen. Weiterlesen »

„Auf der Suche nach der Fachkraft“

Open-Space im Bereich Sozialwesen

Am 29. Juni 2011 fand in Berlin die Open-Space-Veranstaltung zur Fachkräftegewinnung im Sozialwesen statt. Veranstalter war der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Pflege oder Kinder- und Jugendhilfe fanden sich zusammen. Das Motto der Veranstaltung lautete „Expedition Zukunft: Auf der Suche nach der Fachkraft. Viele Wege – eine Vision“. Ein passendes Motto, denn in vielen Gesprächen stellte sich heraus, dass jede Organisation und jede Führungskraft tatsächlich ihren eigenen Weg zu den gesuchten Fachkräften finden muss. Eine kluge Teilnehmerin formulierte es so: „Es geht nicht um den großen Plan, sondern um die kleinen individuellen Schrauben“. Wer hätte nicht gerne die eine große Strategie, doch so einzigartig wie jede soziale Einrichtung samt ihrer Beschäftigen ist, so einzigartig sind die Fachkräfte. Und besonders die Generation Y will von ihrem Arbeitgeber in ihrer Individualität wahrgenommen werden. Zugleich geht es um die Angebote der Orientierung und Führungskräfte als Vorbilder. Weiterlesen »

The Art of Communication

„Die Welt ist voller Menschen, dich sich anderen mitteilen wollen, aber es gibt nur wenige, die etwas zu sagen haben“

Vor über 30 Jahren hielt Cyril Northcote Parkinson den Vortrag “The Art of Communication” im Düsseldorfer Industrieclub. Dieser Vortrag wurde von der WELT als Sonderdruck herausgebracht und 1999 erneut im Marketing Journal veröffentlicht. Der Vortrag benennt den wichtigen Unterschied zwischen Kommunikation als Selbstzweck und Kommunikation als Mittel, mit seiner Umwelt in Kontakt zu treten. Diesen Unterschied zu kennen ist besonderes wichtig für Behörden und Unternehmen, speziell deren PR-Abteilungen, die auch in Zukunft im Informationsdickicht erfolgreich kommunizieren müssen, um zu überleben. Weiterlesen »

Employer Branding – der Stand der Dinge

Der Mai bot für mich zwei interessant angekündigte Veranstaltungen zum Thema Employer Branding: zum einen in Hannover an der Universität ein zweitägiges Seminar mit dem Titel »Employer Branding als Recruiting Strategie«. Referenten waren Prof. Dr. Karsten Müller, Universität Mannheim, und Dr. Virginia Bastian, Nestlé Deutschland AG.

Zum anderen in Oldenburg die i2B-Veranstaltung »Personalmarketing 2.0 – Employer Branding« mit einem Impulsreferat von Michael Wefers. Der Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg leitete den Abend ein mit den programmatischen Worten: »Es ist genau die richtige Zeit um über Personalmarketing zu reden.« Anschließend wurde das Thema, um es mit den Worten von Johannes Reichelt, Personaldirektor der Landessparkasse zu Oldenburg, auszudrücken, »groß umrundet«.

Eine gewisse Ernüchterung kann ich im Rückblick nicht verhehlen. Keiner der Referenten konnte mit einem klaren, persönlichen Statement zu der von ihm vertretenen oder verantworteten Employer Brand / Arbeitgebermarke überzeugen. Stattdessen beschäftigt man sich  mit strukturellen Arbeiten: die Mitarbeiter einbinden, die unterschiedlichen Unternehmensbereiche einbeziehen, den Aufbau einer Arbeitgebermarke als Prozess definieren … wie ein roter Faden zogen sich diese Empfehlungen durch die Beiträge der Referenten. Weiterlesen »

Moin Moin, liebe Fachkräfte

»Die Stellenanzeige als Visitenkarte des Arbeitgebers« – das war am 24. Mai 2011 eine gut besuchte zweite Veranstaltung zum Thema Personalmarketing.  Mit nettem Ausklang in den beliebten Katakomben des Wilhelm Wagenfeld Hauses. Dank ans Haus und an die Co-Referenten Saskia Flügel (Fraunhofer IWES) und Marco Hoss (INPERSO)! Die Präsention von mir/Komfactum und des Kommunikationsverbands Nordwest gibt es hier 24-05-2011_KV-Charts_Stellenanzeigen

Kate und William auch in Zürich

Die Eidgenossen beweisen mal wieder, dass sie zwischen all ihren Bergen im Kopf doch recht fixe Leute sind: Die Tränen der Rührung sind noch nicht getrocknet, da spießen die Verkehrsbetriebe Zürich den aristokratische Traditionalismus am Beispiel einer Doppelbriefmarke auf und punkten in Sachen Gleichberechtigung. Danke an Jörg Bruckmann von der VBZ für die  Zusendung des Bildes.

In der Tat ist das ein Beispiel von Flexibilität, Geschwindigkeit und Humor, das positiv aus dem Dschungel des Employer Marketings heraussticht. So baut man, auch jenseits konkreter Ausschreibungen, das Image der Arbeitgebermarke aus.


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